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Das Herbstland


Entstehung/ Geschichte: Herbstlande-Wappen

Als Gründungsvater des Herbstlandes wird der frühere Soldat Gorn Sturmwolf gesehen. Zu Zeiten Gorns war das Herbstland ein kleines und raues Fleckchen Land, auf das niemand Anspruch erhob weil es von unkontrollierbaren, wilden Völkern besetzt war. Gorn, seines Zeichens ein erfahrener Soldat und Söldner hatte sich im Laufe der Zeit durch seine Dienste für den Adel der umliegenden Königreiche einen Namen gemacht und einflussreiche Freunde gewonnen. Diese sahen in diesem wilden Land die Möglichkeit, Ihre Armeen zu trainieren und mögliche Rohstoffvorkommen für sich zu erschließen. Gorn wurde damit beauftragt, eine Miliz aus jungen Männern und Frauen zu rekrutieren und für diese Aufgabe auszubilden. Der Name dieser Miliz benannte er kurzerhand nach sich: Das Sturmwolf – Banner.
Nach Drängen seiner Geldgeber zog Gorn mit dem noch sehr unerfahrenen Banner in das unerschlossene Gebiet und nach einigen Monaten mit Kampfmeldungen gegen wilde Barbaren und gefährliche Tiere wurden die Meldungen immer seltener, bis man schließlich nichts mehr vom Banner hörte.
Jahre vergingen……. niemand weiß genau was passierte. Die Auftraggeber Gorns gingen davon aus, dass sich das Banner unter der Führung von Gorn nicht gegen die Wilden verteidigen konnte und gefangen gehalten wurde, oder schlimmer noch…….im Kampf getötet wurde.
Diese Wilden sollten im Laufe der Zeit seine Basis für die Erschließung des Herbstlandes bilden.
Die hohen Herren waren äußerst überrascht, als nach fast 15 Jahren Gorn Sturmwolf mit seinen engsten Vertrauten des Banners eines Tages an die Tür des Herrenhauses klopfte und klar und deutlich verkündete das er lebe und sich entschlossen habe im Herbstland zu bleiben und dieses Gebiet fortan für sich zu beanspruchen.
Trotz der Freude über seine Rückkehr, waren seine Geldgeber entsetzt über diese Dreistigkeit, derer sich Gorn bediente und drohten ihm mit Krieg, sollte er auf diesen Ansprüchen beharren.
Gorn lies sich nicht nicht auf die Drohgebärden seiner ehemaligen Mitstreiter ein, zog sich ins Herbstland zurück und bereitete sich auf einen Kampf vor, während die Länder ebenfalls Ihre Truppen sammelten.
Was in den nächsten Monaten folgte, wurde als der „Herbstkrieg“ in die Geschichtsbücher geschrieben…..ein verlustreicher Feldzug für die Angreifer.
Gorn, seines Zeichens erfahrender Soldat, war taktisch versiert, wusste die Vorteile des Geländes im Herbstland zu seinem Vorteil zu nutzen und schlug die Truppen zurück. Die Hohen Herren, ernüchternd geschlagen in der Schlacht, mussten aus Ermangelung von Truppen das Herbstland als eigenständiges Land akzeptieren. Gorn Sturmwolf ist schon lange tot und das Herbstland ist nach Norden hin gewachsen.
Es herrscht eine Zeit des Friedens und das ehemals so raue und wilde Land wächst und gedeiht.

Geographie/ Wirtschaft:

Umgeben von hohen Bergen und dichten Wäldern liegt das Herbstland geschützt vor dem Rest der Welt.
Die Hauptwirtschaftszweige sind die Waldarbeit und die tiefen Stollen in den Gebirgen, die jedes Jahr bergeweise herbstländisches Erz fördern, dass zu besonders hartem Stahl verarbeitet werden kann.
Das herbstländische Erz ist mittlerweile in den Nachbarländern beliebt und hat sogar dazu geführt das es eine kleine Gemeinde von Zwergen ins Herbstland verschlagen hat die mit Freude allerlei Waren aus den Erzen fertigen.
Um die schwere Arbeit zu bewältigen hat sich im Süden des Landes ein kleines Gebiet mit Landwirtschaft und Viehzucht gebildet die den Bedarf der Bevölkerung fast vollständig deckt.
Da Jagen nicht verboten und der Wald reich an Wildbeständen ist, ersetzen die meisten Herbstländer die fehlende Nahrung durch das ein oder andere erlegte Wildschwein vor der Haustüre.
Politisch wird das Herbstland in drei Teile aufgeteilt. Den Norden mit seinen dichten Wäldern, das Zentrum mit seiner florierenden Hauptstadt und den Süden mit seiner Landwirtschaft und Viehzucht. In letzter Zeit sind vermehrt Berichte über Räuber in den nördlichen Wäldern aufgetaucht die jedoch mit der herbstländischen Gelassenheit behandelt werden.

Land/ Leute:

Das herbstländische Leben ist geprägt von harter Arbeit. Das Erwirtschaftete wird verkauft oder selbst verwendet und ein jeder blickt gelassen in die Zukunft. Die Gelassenheit ist den Herbstländern heilig und sie sind durch fast nichts aus der Ruhe zu bringen.
Man erzählt sich gerne die Geschichte der Dorim Brüder die sogar angesichts anstürmender Feinde erst fertig essen wollten. Die Geschichten der Dorim Brüder sind allseits bekannt und man erzählt sich die fantastischsten Geschichten über ihre Abenteuer.
Was davon wahr ist kann mittlerweile keiner mehr so genau sagen, das spielt aber bei denen, die den Geschichten lauschen, keine große Rolle.

Recht und Gesetz:

Das herbstländische Gesetz ähnelt auf verblüffende Weise dem des Königs Hammurapi aus einem anderen Königreich:
Sprich Auge um Auge, Zahn um Zahn. Stiehlt jemand etwas darf ihn jeder bestehlen. Tötet jemand, darf ihn jeder töten.
Ob jemand schuldig ist oder nicht wird durch die Gemeinschaft beziehungsweise durch die jeweilige Autorität durchgesetzt (Dorfältester etc.)
Waffenbesitz ist jedem Herbstländer(in) gestattet um sich zu verteidigen. Eine Nation die durch Kampf entstanden ist, muss sich durch Kampf behaupten.
Sklavenhaltung sind dem Herbstländer untersagt, jedoch obliegt es jedem Landbesitzer frei zu entscheiden ob er Sklavenhalter durch sein Land ziehen lässt oder nicht.

Politik:

Das Herbstland wird wie die meisten Länder durch den Adel geführt.
Dieser Adel finanziert sein Handeln aus streng festgelegten Abgaben der Bevölkerung.
Bisher haben es nur wenige Adlige gewagt mehr als die festgelegten Abgaben zu verlangen da dies meist in dem Ableben des jeweiligen endete.
Was die Politik betrifft sind die Herbstländer sehr eigen und die Bevölkerung duldet die Adligen. Werden Fehlentscheidungen getroffen bestimmt die Bevölkerung einen oder mehrere Fürsprecher die dann dem Adligen klar und deutlich vermitteln wer das Szepter führt.

Der Adel:

Das Herbstland hat einen König und eine Königin. Die Dynastie der "Sturmwolfs" und der damit verbundene Stand eines Königs oder einer Königin wird weitervererbt. Das erstgeborene Kind gleich männlich oder weiblich wird der nächste Thronfolger.
Trotz seiner abweisenden Haltung gegenüber dem Adel ist der Herbstländer stolz darauf einen König und eine Königin zu haben.
Das momentane Königspaar ist noch sehr jung. Da der alte König seinen Verletzungen durch einem Kampf erlegen ist und die alte Königin im Kindsbett starb, führt der Mitte zwanzig Jahre junge König Theodor mit seiner Gemahlin Sonja das Herbstland.

Religion:

Bisher konnte sich keine Religion als Staatsreligion herauskristallisieren und Fragen über Gott werden meist mit „Glaub doch was du willst“ beantwortet.

Besonderheiten/ Persönlichkeiten:

Zuallererst muss wohl Gorn Sturmwolf genannt werden. Der Gründer des Herbstlandes ist im ganzen Land geliebt und verehrt.
Mit dem jährlich aus freiwilligen „Nicht Herbstländern“ neu gegründete Sturmwolfbanner wird die von Gorn begonnene Tradition fortgeführt. Desweiteren sind die allseits bekannten Dorim Brüder zu nennen, die von Ihrem besten Freund Olaf begleitet einst auszogen um ihre Eltern zu suchen und die wildesten Abenteuer durchlebten.

Hier gehts zur bisherigen Geschichte des Herbstlandes

 

herbstlande.de

Sebastian Mahler

info@herbstlande.de
www.herbstlande.de


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